Mappe oder nicht? Infos zur Bewerbungsmappe für ein Modedesign Studium

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Wer sich für ein Modedesign Studium oder eine vergleichbare Ausbildung bewerben möchte, muss mehrere Voraussetzungen erfüllen. Zum einen sind das die Anforderungen an den Schulabschluss und zum anderen die individuellen Bedingungen, die Modeschulen, Fachhochschulen und Universitäten für eine Aufnahme fordern. Dazu gehört vor allem die Bewerbungsmappe. Sie ist der Türöffner für den zweiten Schritt des Bewerbungsverfahrens und bereitet vielen Studienbewerbern Kopfzerbrechen. In unserem Special zur Bewerbungsmappe gehen wir daher ausführlich auf dieses Thema ein.

Warum überhaupt eine Bewerbungsmappe für ein Modedesign Studium?

In Deutschland gibt es jährlich nur wenige hundert Studienplätze für Modedesign. Und tausende Bewerber. Um herauszufinden, welche Bewerber die besten Voraussetzungen mitbringen, haben die Modefachschulen und Hochschulen ein (meist) zweistufiges Aufnahmeverfahren eingeführt. Dieses dient dazu, gezielt die besten Bewerber herauszufischen und diejenigen von Anfang an abzulehnen, die kein Talent haben oder auf andere Weise nicht in den Modedesign Studiengang der jeweiligen Institution passen.

Die Juroren möchten sich mit der Bewerbungsmappe einen Eindruck von den künstlerischen und gestalterischen Fähigkeiten der Bewerber machen. Dabei betrachtet die Zulassungskommission die Bewerbungsmappe mit folgenden Fragen:

  • Kannst du zeichnen und mit Farbe umgehen?
  • Bist du wirklich fit im Bereich Kleidung & Mode oder kennst du dich nur mit gerade aktuellen Trends aus?
  • Bist du sensibilisiert für neue Moderichtungen und -stile?
  • Bist du schon gut, aber nicht perfekt, so dass man dir noch etwas beibringen kann?

Verschiedene Anforderungen an die Mappe

Kreativität – darauf kommt es vor allem bei den Entwürfen für die Bewerbungsmappe an. Und genau diese Anforderung an die Mappe lassen Studieninteressenten manchmal verzweifeln. In vielen Internetforen findet man Fragestellungen wie „Welche Inhalte für meine Bewerbungsmappe“ oder „Mappe für Modedesign Studium – Wer kann mir weiterhelfen?“. Dabei ist es vor allem wichtig, sich direkt bei der Hochschule zu informieren, denn die Anforderungen sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Die eine Fachhochschule möchte beispielsweise fast nur Zeichnungen sehen, eine andere Universität legt Wert auf viele unterschiedliche Arbeiten, wie z.B. Collagen, Zeichnungen, Fotos und Stillleben. Bei manchen Anbietern gibt es auch eine konkrete Fragestellung, die gestalterisch umgesetzt werden muss.

Generell gilt: Gesucht werden frische Studierende, die eine gestalterische Begabung haben. Und auf dem Weg zum ersten Studientag sollen diejenigen aussortiert werden, die entweder fachlich unbegabt oder in ihrer Art schon zu festgelegt sind.

Erste Hilfe: Die Mappenberatung

Viele Hochschulen greifen ihren potenziellen Bewerbern unter die Arme und bieten eine Mappenberatung an. Diese Termine finden in der Regel jeweils ca. ein halbes Jahr vor Semesterbeginn statt, also im April/ Mai und im Oktober/ November. Hierbei hat man die Möglichkeit, bei einem persönlichen Beratungsgespräch eine Meinung zu seinen bereits gefertigten Arbeiten einzuholen und sich über die genauen Anforderungen an die Bewerbungsmappe zu informieren. Diese Möglichkeit sollte unbedingt genutzt werden.

Wer weitere Infos oder auch Hilfe bei der Erstellung der Modedesign Bewerbungsmappe braucht, kann zudem auch Mappenkurse besuchen.

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