Mode berufsbegleitend studieren: Ein Überblick

Du bist berufstätig und möchtest dich neben dem Job noch mit einem Studium oder Lehrgang im Bereich Mode weiterbilden? Wir sagen es direkt ehrlich: Du hast keine große Auswahl. Aber die seriösen Anbieter, die es gibt, haben wir alle nachfolgend inklusive weiterführender Infos für dich aufgelistet.

Vor allem Modedesign ist natürlich ein sehr handwerklicher Beruf - da braucht man auch eine handwerkliche Ausbildung in Form eines Präsenzstudiums oder einer Lehre an einer Berufs- bzw. Modeschule. Ein berufsbegleitendes Modedesign Studium, das konkret auf eine berufliche Karriere ausgerichtet ist, gibt es daher nicht. Wer hingegen Grundlagen des Modedesigns in einem Hobby-Fernlehrgang erlernen will, der hat ein paar Kurse zur Auswahl, wie wir in unserem Artikel zum Modedesign Fernstudium auflisten.

Berufsbegleitendes Studium Mode

In Deutschland gibt es eine Handvoll privater, staatlich anerkannter und dementsprechend seriöser Hochschulen, die Modemanagement berufsbegleitend anbieten. Vor allem die Steinbeis Academy kooperiert auch mit zahlreichen Modeschulen, sodass die dortigen Berufsschüler zusätzlich zur staatlichen Prüfung noch „nebenbei“ einen akademischen Bachelor-Abschluss erlangen können.

Die meisten dieser Modemanagement Studiengänge enden mit dem Bachelorabschluss, es gibt nur wenige berufsbegleitendes Master-Optionen.

Voraussetzungen

Wer Mode(management) berufsbegleitend studieren möchte, muss auf jeden Fall die Hochschulreife vorweisen. Klassischerweise ist das entweder das Abitur oder die Fachhochschulreife. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, z.B. über eine abgeschlossene (thematisch passende) Berufsausbildung und 2-3 Jahre Berufserfahrung zum Studium zugelassen zu werden. Die Details haben wir hier im Artikel zum Studium ohne Abi zusammengestellt.

Zudem sollte man ein paar persönliche Eigenschaften mitbringen, denn ein berufsbegleitendes Studium, egal ob im Bereich Mode oder anderswo, kann man nur mit Ehrgeiz und Durchhaltevermögen durchziehen. Das ist eigentlich logisch, wird aber auch von vielen Erfahrungsberichten im Internet bestätigt. Die freie Zeit für Freunde und Hobbys geht bei solch einem berufsbegleitenden Vorhaben natürlich stark zurück, dafür kann man nach ein paar anspruchsvollen Jahren beruflich durchstarten.

Kosten

Wie bereits geschrieben, werden die berufsbegleitenden Mode Studiengänge nur von privaten Anbietern durchgeführt. Diese sind nicht staatlich refinanziert und müssen daher Studiengebühren verlangen. Wie üblich bei privaten Angeboten, liegen die Studiengebühren in einem Bereich zwischen 10.000 und 17.000 Euro. Wer berufstätig ist, kann diese Kosten u.a. von der Steuer absetzen.

Inhalte

Das Studium ist eine Mischung aus Mode und BWL. Meist wird Modemanagement eh als Vertiefung in einem BWL Studium angeboten, daher lernt man in den ersten Semestern viel ökonomisches Wissen, bevor dieses dann mit „modischem“ Know-how ergänzt wird.

Auf dem Studienplan stehen z.B. Module wie:

BWL Fächer

  • Projektmanagement
  • Accounting und Controlling
  • Recht

Mode Fächer

  • Modedesign
  • Mode- und Designtrends (Forecasting)
  • Modetechnologie und -stoffe

Alternative BWL Studium

Die Auswahl berufsbegleitender Mode Studiengänge ist nicht groß. Wenn für dich nicht die passende Hochschule dabei ist, kannst du evtl. auf ein BWL Studium oder ähnliche Studiengänge ausweichen. Wer sich z.B. für einen Job im Modemarketing interessiert, kann natürlich auch Marketing(management) berufsbegleitend studieren. Das BWL Studium ist sowieso ein Allrounder und selbst mit spezifischeren Programmen wie Medienmanagement ist eine Karriere in Mode und Fashion nicht auszuschließen.

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Alle Fachbereiche auf einen Blick findest Du unter: www.das-richtige-studieren.de

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